Jeden
Mittwoch auf 102,3 MHz zwischen 19 und 20 Uhr
Wiederholung
jeden Donnerstag von 11-12 Uhr
Das
Arbeitsweltradio besteht seit April 1991 und wurde zeitweise von der
Hans-Böckler-Stiftung, vom DGB und Einzelgewerkschaften
unterstützt. Es sollte erforscht werden, wie Probleme in der
Arbeitswelt besser in der Öffentlichkeit dargestellt werden können.
Zu Beginn waren die meisten RedakteurInnen in verschiedenen
Gewerkschaften engagiert, es waren aber auch nicht organisierte
KollegInnen dabei. Dies ist auch heute noch so. Im Redaktionsteam
besteht ein breites Spektrum politischer Verortung, welches sich in
den Sendungen wiederspiegelt. Einigkeit besteht jedoch darin, dass
unsere Art „auf Sendung zu gehen“ vor allem denjenigen Gehör
verschaffen soll, die dazu in öffentlich-rechtlichen Sendern keine
Gelegenheit haben: Also im positiven Sinn mit und für sie eine
Gegenöffentlichkeit zu schaffen.
Unsere
Themen sind vielfältig: z.B Betriebsschließungen, Streikaktionen,
Ökologie oder Mobbing am Arbeitsplatz sowie Bildungspolitik,
Gesundheitswesen, Themen aus Wissenschaft und Forschung.
Einen
neuen Schwerpunkt haben wir durch unser „Erwerbslosenradio“
– jeweils am 1. und 3. Mittwoch des Monats - geschaffen. Wir geben
dort Rechtstipps und klären über die Verschärfungen in der
Sozialpolitik auf. Genauso wichtig sind Informationen zu Kampagnen
aus dem Widerstand und zur Interessenvertretung von Erwerbslosen
sowie zum konkreten Umgang mit der Arbeitsverwaltung.
Spannende
Live-Debatten über politische Themen aus dem In- und Ausland gehören
bei uns mit dazu und natürlich viel Musik, wobei die RedakteurInnen
gerne ihre „Lieblingsscheiben“ (z.B. aus der 68er Bewegung und
Hippiezeit) auflegen.
Wir
wünschen uns sehr Zuwachs vor allem aus der jüngeren Generation.
Dann könnten wir z.B. aus dem Bereich von Bildung und Ausbildung mit
mehr praktischer Erfahrung berichten.
Radio-machen
selbst bildet natürlich auch: Recherchieren, Berichte verfassen,
Technik lernen …
Wer
bei uns mitmachen oder uns mit Informationen unterstützen möchte:
Einfach anrufen unter Tel. 07822-44309 oder eine email schicken:
awr@rdl.de und eure Mailadresse und Telefon- Nummer hinterlassen. Ihr
bekommt dann eine Einladung zum nächsten Treffen der Redaktion.
Ihr
könnt auch zu unserer Redaktionssitzung jeden 1. Donnerstag im Monat
um 18.00 Uhr kommen. Sie finden meist im DGB-Haus statt, Bitte vorher
unter obiger Telefon Nummer anfragen.
Die NachDenkSeiten sind sein Werk. NachDenkSeiten als gebündelte Informationsquelle für jene Bürger und Bürgerinnen, die am Mainstream der öffentlichen Meinungsmacher zweifeln und gegen die gängigen Parolen Einspruch anmelden. Dr. Wolfgang Lieb im Gespräch mit Bernadette Fuchs aus der Redaktion Arbeitsweltradio
Sendung am Mittwoch, den 30. Juni 2010 um 19 Uhr (Wdh Do 11 Uhr)
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Das Politikversagen droht das ganze Netz der
globalisierten Wirtschaft zu zerreissen. Die
Bankfürstendiktierten sich selbst die
Bedingungen, zu denen ihre Geldkonzerne mit Steuergeld gerettet wurden. Den
zugehörigen Gesetzentwurf erstellte die Anwaltsfirma Freshfields – die ist
weltweit für die Finanzbranche tätig.
Harald Schumann Wirtschaftsjournalist, früher beim Spiegel, jetzt
Tagesspiegel, trat als „Zeuge“ beim Banken-Tribunal von Attac auf.In den folgenden Auszügen eines
Vortrag spricht Harald Schumann
#über die Mechanismen , wie die Finanzmärkte
entfesselt wurden,
#über die künstlichenFinanzprodukte, die in Massen die Wirtschaft
gefährden
# Rating-Agenturen, die
Beihilfe leisten
# über die personellen Verflechtungen von
Finanzindustrie , Regierung und Behörden
Kapitalismus ohne Ende / der Zusamenschnitt des Vortrags von Heiner Flassbeck, vom 14. Maerz in Freiburg.
Flassbeck war Chefvolkswirt bei der Uno Organisation fuer Welthandel und Entwicklung, arbeitete bei der Ilo und ist Prof fuer Wirtschaft und Politik an Uni Hamburg.
„Ist die
„Krise“ vorbei ? - Nein - Nur einige der Auswirkungen der „Krise“
wurden durch staatliche Massnahmen und massive Staatsverschuldung
abgefangen. Das FinanzmarktCasino läuft wieder voll. Alle
wichtigen Preise der Welt, werden stark von finanziellen
Spekulationen beeinflusst oder sogar direkt
getrieb en. Wirtschafts-Politik -und - Wissenschaft befindet sich in tief eingegrabenen Spuren.
Grundfunktionen werden teils falsch verstanden. An den Universitäten
gibt es nur einseitige , ideolog ische Lehre. Kompetenzen für einen
notwendigen Wandel werden nicht ausgebildet. Es braucht aber
dringend Durchblick und Diskurse die Zukunftstauglich sind ." Flassbeck
erläutert unter anderem, dass * Die Herrschende
Wirtschaftswissenschaft völlig einseitig ist, und einen Teil der
Schuld am Versagen der Politik trägt “ * Es geht auch um
falsche Märkte , bzw * Marktwirtschaft und falsche Preise
"Ein auf Nichts gegründetes Schuldgeld-System das keinen Gegenpart hat wie früher Gold, hat als Gegenpart nur unser Vertrauen und Unwissen". Geld das mit noch mehr geliehenem Geld als Rammbock eingesetzt wird, Existenzen vernichtet und ganze Volkswirtschaften ins Stolpern bringt. "Es gäbe Geld genug, um die meisten Probleme der Menschheit zu behandeln, - doch es wird falsch verteilt. Es fehlt genau da, wo es zur physischen Reproduktion der Menschlichen Gesellschaft und Erhalt der Lebenssphäre notwendig wäre, - genau da wird es momentan nicht investiert."
Einladung zur Diskussion Finanz + Krise
am Sonntag 22. November 17 – 18 Uhr. Direkt im Studio von Radio Dreyeckland,Adlerstrasse 12, Grether Innenhof – oder per Telefon, per Eingaben.