Dienstag, 2. Juni um 13 Uhr : Sinti und Roma im Nationalsozialismus


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ede_und_unkuNiemals Vergessen! Sinti und Roma im Nationalsozialismus. 

Eine Spurensuche in Halle/S., Magdeburg und Nordhausen.

Sinti und Roma sind eine Opfergruppe des NS-Regimes, dessen Schicksal von der Öffentlichkeit
über Jahrzehnte hinweg ignoriert oder auch geleugnet wurde. Sinti und Roma galten in der Rassenideologie des
Nationalsozialismus als "minderwertig". Sinti und Roma gelten daher oft als „die vergessenen Opfer".

Wie gedenkt man heute der Verfolgung der Sinti und Roma durch die
Nationalsozialisten? Was ist mit Unku aus dem Roman „Ede und Unku" von Alex
Wedding geschehen? Warum kehrte keiner der in Halle lebenden Sinti und Roma aus
Auschwitz-Birkenau zurück? Was haben die so genannten „Zigeuner" mit dem Bau
der vermeintlichen deutschen Wunderwaffen, der V1 und V2, zu tun?

Jörg Depta von Radio Corax hat sich in Halle/S., in Magdeburg und im ehemaligen
Konzentrationslager Mittelbau Dora am Rand von Nordhausen umgesehen. Eine
Spurensuche...

Sinti und Roma im Nationalsozialismus

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Niemals Vergessen! Sinti und Roma im Nationalsozialismus. 

Eine Spurensuche in Halle/S., Magdeburg und Nordhausen.

Sinti und Roma sind eine Opfergruppe des NS-Regimes, dessen Schicksal von der Öffentlichkeit über Jahrzehnte hinweg ignoriert oder auch geleugnet wurde. Sinti und Roma galten in der Rassenideologie des Nationalsozialismus als "minderwertig". Sinti und Roma gelten daher oft als „die vergessenen Opfer".

Wie gedenkt man heute der Verfolgung der Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten? Was ist mit Unku aus dem Roman „Ede und Unku" von Alex Wedding geschehen? Warum kehrte keiner der in Halle lebenden Sinti und Roma aus Auschwitz-Birkenau zurück? Was haben die so genannten „Zigeuner" mit dem Bau der vermeintlichen deutschen Wunderwaffen, der V1 und V2, zu tun?

Jörg Depta von Radio Corax hat sich in Halle/S., in Magdeburg und im ehemaligen Konzentrationslager Mittelbau Dora am Rand von Nordhausen umgesehen. Eine Spurensuche...

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Sinti und Roma sind einer Opfergruppe des NS-Regimes an, dessen Schicksal von der Öffentlichkeit über Jahrzehnte hinweg ignoriert oder auch geleugnet wurde. Sinti und Roma galten in der Rassenideologie des Nationalsozialismus als "minderwertig". „Die Zigeuner" als Opfer des Holocaust sind im öffentlichen Bewusstsein jedoch nicht so stark verankert. Sinti und Roma gelten daher oft als „die vergessenen Opfer.

Bereits 1931 begann die SS mit der Erfassung und „Erforschung" der „Zigeuner". Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs durften Sinti und Roma auf Anordnung von Heinrich Himmler ab Mitte Oktober 1939 ihre Wohnsitze nicht mehr verlassen. Die große Mehrheit der deutschen und österreichischen Sinti und Roma wurde in Lagern interniert, um sie später zu deportieren.

Von den rund 40.000 deutschen und österreichischen Sinti und Roma wurden über 25.000 ermordet. Insgesamt fielen geschätzte 220.000 bis 500.000 Sinti und Roma dem Rassenwahn der Nationalsozialisten und dem an ihnen systematisch geplanten Völkermord zum Opfer.

Das Projekt „Niemals Vergessen - Ein Hörmahnmal" wird von der Radiofabrik Salzburg und Radio Corax in Halle in Zusammenarbeit mit weiteren informellen Partnern wie z.B. Schulen, der Gedenkstätte „Roter Ochse" in Halle, Studio West, ARGEkultur, Dachverband Salzburger Kulturstätten und dem Salzburger Personen-Komitee Stolpersteine durchgeführt.

www.hoermahnmal.eu