Am Sonntag waren in Bulgarien vorgezogenen Neuwahlen. Denn die Regierung um Ministerpräsident Boiko Borissow war im Februar aufgrund der Proteste gegen die hohen Strompreise zurückgetreten. Anlass für Proteste waren zwar die Strompreise, doch der Grund liegt auch in fehlenden Reformen im Justizbereich. Außerdem sind die BulgarInnen über die politische und ökonomische Situation resigniert. Das berichtet Martin J. Ivanov, der Leiter des Bereichs Politische Bildung der Internationalen Elias Canetti Gesellschaft.
Daneben erklärt er, warum die Menschen den Parteien Mafia-Strukturen vorwerfen. Und der Politologe spricht über das Parteienspektrum, bei dem es in Bulgarien keine authentische Linke und Rechte gibt.
Anhören (Länge: 10.23 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130514-bulgarienna-18447.mp3{/audio}
Download







Eigentlich wollte Kollege Niels nur mal einen Tag blau machen und die Stadt anschauen. Einen Tag ohne seine Teilnahme konnte die Konferenz des ENCC, des Europäischen Netzwerks der Kulturzentren in Zagreb wohl ertragen. Völlig ahnungslos stolperte er dabei in einen besonderen Moment der kroatischen Geschichte die Feierlichkeiten zu Ehren der von Kriegsverbrechen freigesprochenen Generäle Gotovina und Markac. Ein Erlebnisbericht.
Anhören (Länge: 1.20 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20120705-schwarzrot-16474.mp3{/audio}
Auch zahlreiche GastronomiebetreiberInnen in Freiburg scheinen von ähnlichen Komplexen gequält. Mögen während der Fußball-WM, mal sehr wohlwollend betrachtet, die Nationalfahnen noch als schnöde Werbung für das Vorhandensein von Flachbildschirmen (made in Germany?) gedient haben, so muss man langsam andere Gründe vermuten:

Über Junge Burschen und Alte Herren
RDL Redakteur Nils über seinen Leserbrief in der BZ, den er anlässlich der Ereignisse rund um das Halbfinale der Männer Fußball WM schrieb. Damals wurde von einer besoffenen Meute Kommando Rhino angegriffen und in der Innenstadt ein Autokorso von feiernden spanischen Fans attackiert. Im Gespräch geht er auf Homogenisierung nach Innen und Ausgenzung nach Außen und die Reaktionen im Forum der BZ auf seinen Brief ein.
Künstlern gibt, die sich politisch eher dem linksliberalen Spektrum zuordnen würden, sind gerade im francobelgischen Comicschaffen durchaus auch Vertreter mit rechtskonservativem bis hin zu nationalistischem und auch rassistischem Gedankengut zu finden.
Comicladen X für U geführt.


