Radio Dreyeckland

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Anhören (Länge: 5.25 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130523-focuseuropa-18538.mp3{/audio} Download

 
--Focus Europa Nachrichten --Kulturkorrespondentinnen von Radio Dreyeckland auf dem Filmfestival von Cannes --Kroatien wird am 1. Juli EU-mitglied. Wie ist kroatien viorbereitet? Was bedeutet es für einige Bosnier?

Anhören (Länge: 30.02 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130522-focuseuropa-18530.mp3{/audio}
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--Junge Spanierinnen und Spanier sollen deutsche Renten zahlen --Internatiomnaler Protest gegen Ilisu-Damm in der Türkei --Auch der EU droht Drohnen-Debakel Iranische Präsidentschaftskandidaten im Schlepp des religiösen Führers --EU-Parlament für einheitliche Bankenaufsicht in Europa

Anhören (Länge: 8.03 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130522-focuseuropa-18531.mp3{/audio}
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## Junge Spanierinnen und Spanier sollen deutsche Renten zahlen

Ihren neuesten Streich bewarb die deutschen Arbeitsministerin Ursula van der Leyen am gestrigen Dienstag nach einem Treffen mit ihrer spanischen Amtskollegin Fátima Báñez in Madrid: Die zwei unterschrieben eine Kooperationsvereinbarung gegen Jugendarbeitslosigkeit, die besagt, daß so viele Spanierinnen und Spanier wie irgend möglich im 'deutschen dualen Ausbildungssystem assimiliert' werden sollen; so eine Meldung der spanischen Tageszeitung el mundo von gestern.  Van der Leyen sprach kürzlich von der spanischen Einwanderungswelle in Deutschland als einen "Glücksfall" - um das den Aufwärtstrend des BIP  zu sichern und das Rentensystem hierzulande aufrecht zu erhalten, brauche es bis nämlich 2020 1,7 Millionen Arbeitsmigrant_innen. Der Industrieverband Bayern prognostiziert bis 2035 sogar eine Zahl von bis zu 4 Millionen.  Hintergrund: Die Arbeitslosigkeit der unter 30jährigen in Spanien liegt bei über 50 Prozent während in Deutschland Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Der Preis, den die spanische Gesellschaft für das Abkommen zahlt, wird Überalterung und Kapitalabwanderung sein, so die Prognose von el mundo.

## Internationaler Protest gegen Ilisu-Damm in der Türkei  

Aktivisten und Aktivistinnen aus der Türkei, Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Südamerika haben gestern in einer gemeinsamen Aktion die Baustelle des umstrittenen Ilisu Dammes am Tigris vorübergehend besetzt. Mehrere europäische Länder hatten sich in den letzten Jahren von der Finanzierung des umstrittenen Baus zurückgezogen. Die türkische Regierung lässt aber trotz eines gerichtlich verhängten Baustoppes weiterbauen. Befürchtet wird dass der Damm den Marscharabern, die in den Feuchtgebieten am Ausgang von Euphrat Tigris seit Jahrtausenden Leben, die Lebensgrundlage entzieht. Das Euphratwasser ist schon zu einem großen Teil weggestaut. Auch in der Türkei hätte der Damm schlimme Folgen, wie Dicle Kilic vom Doga Dernegi Naturschutzverein im Gespräch mit Radio Dreyeckland erklärte:   o-ton Ilisu   Übersetzung: Wenn wir auf die Türkei sehen, so bedeutet der Staudamm die Vertreibung von 35 000 Menschen. Außerdem war der Tigris der letzte natürliche Fluss der Türkei.   Das ganze Interview wird Morgen zwischen 8 und 10 bei Radio Dreyeckland zu hören sein.          

## Auch der EU droht Drohnen-Debakel  

Nachdem  der deutsche Verteidigungsminister Thomas de Maizière das  Drohnen-Projekt Euro Hawk wegen fehlender Zulassung aufgeben musste,  droht nun der EU das gleiche Debakel mit ihren Drohnen-Projekten. Die EU  fördert mindestens vier verschiedene Drohnen-Projekte, von denen  allerdings keines bisher so viel Geld verschlungen hat wie de Maizières  Euro Hawk. Die Aufgabe aller Drohnen-Projekte der EU ist die Aufspürung  illegaler Einwanderer, sei es im Mittelmeer, sei es an den Landgrenzen  der Gemeinschaft.   Doch  die Probleme mit diesen Projekten sind exakt die gleichen wie mit Euro  Hawk, ihre Technik ist nicht sicher genug, um sie mit normalen  Flugzeugen in den gleichen Luftraum zu lassen. Bei der Organisation  Eurocontrol, die für die Flugsicherheit des Flugverkehrs in Europa  zuständig ist, gibt es auch gegen die Drohnen-Projekte der EU erhebliche  Bedenken, wie Spiegel online unter Berufung auf Mike Lissone mitteilt,  der bei Eurocontrol für die „Integration unbemannter Flugkörper“  zuständig ist. Lissone hält die Antikollisions- und Steuerungssysteme  der Drohnen noch auf lange Zeit für unzureichend. Nach einer Schätzung  der britischen Bürgerrechtsorganisation Statewatch hat die Drohnerrei  Brüssels die europäischen Steuerzahlerinnen bisher mindestens 300 Mio.  Euro gekostet.    Auch hierzu mehr im morgigen Morgenradio.    

## Iranische Präsidentschaftskandidaten im Schlepp des Religiösen Führers  

Unter  den fast 700 Kandidaten für die Präsidentenwahl am 14. Juni hat der  Wächterrat nur 8 Kandidaten zugelassen. Dass die meisten Kandidaten weil  sie nicht auf dem Boden der Verfassung stehen oder keine guten Muslime  sind, abgelehnt werden, ist durchaus üblich. Kandidatinnen wurden noch  nie zugelassen. Die iranische Verfassung gebraucht im Zusammenhang mit  den Präsidentschaftskandidaten das arabische Wort für Mann, das aber im  Persischen weniger das Geschlecht als eine herausgehobene Stellung der  Person meint, weswegen es strittig ist, ob Frauen überhaupt kandidieren  dürfen.   Unter  den abgelehnten befinden sich der ehemalige Präsident Akbar Hashemi  Rafsanjani und ein enger Vertrauter des jetzigen Präsdenten Mahmud  Ahmadinejad. Hinter beiden Ablehnungen steht klar der Einfluss des  religiösen Führers Irans, der keine politische Konkurrenz will.   Kandidieren  werden unter anderem der jetzige Unterhändler in der Atomfrage Sajid  Djalili und einer seiner Vorgänger, Hasan Rohani. Rohani trat seinerzeit  zumindest äußerlich moderater auf als Djalili. Außerdem nimmt noch der  ehemalige Außenminister Ali-Akbar Velayati an der Wahl Teil, dem die  Verwicklung in den Mord an vier iranischen Kurden im Berliner Lokal  Mykonos nachgesagt wird. Velayati ist heute ein enger Berater Khameneis.  Ein aussichtsreicher Kandidat ist auch der Bürgermeister von Teheran  Mohammad Baqer Qalibaf. Qalibaf kommt aus der iranischen Miliz und ist  stolz darauf, Demonstranten persönlich mit Holzknüppeln geschlagen zu  haben.  

## Österreich muss wegen längerem Studium Schadensersatz zahlen  

Das  oberste Gericht Österreichs hat die Republik Österreich zu  Schadensersatz verurteilt, weil ein Medizinstudent an der Universität  Graz wegen fehlender Plätze in bestimmten Lehrveranstaltungen länger für  sein Studium brauchte. Dem Studenten müssen alle Vermögensnachteile  ersetzt werden, die durch das längere Studium entstanden sind. Dazu  zählen Studiengebühren, Lebenshaltungskosten und geringere Einnahmen  durch späteren Berufsantritt. Als rechtsträger sei die Republik  Österreich dazu verpflichtet, den Universitäten die nötigen Mittel zur  Verfügung zu stellen, urteilten die Richter.   Das  Urteil könnte allerdings für künftige Studienanwärter zum Bummerang  werden, denn nun wird der Ruf nach einer stärkeren Beschränkung des  Studienzugangs in Österreich lauter. Der Vorsitzende der  Österreichischen Universitätenkonferenz Heinrich Schmidinger kritisierte  gegenüber der Abendzeitung der Standard, dass die österreichische  Bildungspolitik einen fast freien Zugang zu den Universitäten gewähre,  ohne sich um die Folgen zu kümmern.  

Anhören (Länge: 8.23 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130522-fokuseuropa-18528.mp3{/audio} Download

 

##Hunderttausende auf den Straßen am tag der Arbeit ##EU-Bedenken über Arbeitsbedingungen in Bangladesch ##"Absolute Priorität ist die Arbeit" ##Europäischer Gerichtshof verurteil Ukraine wegen Timoschenko-Fall ##Rajoy bietet Brüssel 3 Millionen

Anhören (Länge: 7.21 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130502-focuseuropa-18349.mp3{/audio}
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Freizügigkeit für BürgerINNEN der EU innerhalb des Gebietes der Union Die Freizügigkeitsrichtlinie 2004/38/EG vom April 2004 legt das Recht der BürgerINNEN der europäischen Union auf allgemeine Freizügigkeit fest. In nationales deutsches Recht wurde der Tatbestand im Rahmen des Artikel 2 des Zuwanderungsgesetzes vom 01. Januar 2005 übernommen.

Anhören (Länge: 8.17 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20121123-europaerkl-17393.mp3{/audio}
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#Das Europaparlament hat gestern das umstrittene Urheberrechtsabkommen ACTA endgültig abgelehnt. #In einem am Dienstag vorgestellten Bericht wirft amnesty international der Griechischen Polizei routinemäßig exzessive Gewalt gegen Demonstrant_innen vor. #Südkorea will den Walfang wieder aufnehmen, #In Mexiko halten die Proteste gegen den mutmaßlichen Betrug bei der Präsidentschaftswahl am vergangenen Sonntag an. #Ein umstrittenes Gesetz zur Sprachenregelung hat im ukrainischen Kiew zu heftigen Protesten geführt. #Die Leiche des vor 8 Jahren verstorbenen Palästinenserführers Jassir Arafat wird vermutlich exhumiert.

Anhören (Länge: 6.50 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20120705-nachrichten-16469.mp3{/audio}
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Die Focus-Europa-Nachrichten vom 27.5.2011:
1. Ägypten: Tausende auf Tahrir-Platz gegen MilitärJunta
2. Die Spanische Polizei hat unter Einsatz von Gewalt ein Protestcamp in Barcelona geräumt
3. Im Sudan spitzt sich die Situation in der umstrittenen Grenzregion Abyei offenbar zu
4. Spanien hat den illegalen Export von neun Kampfhubschraubern an den Iran gestoppt
5. Ratko Mladic muss heute erneut vor Gericht erscheinen
6. Zwei weitere Oppositionellen wurden in Weißrussland zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Anhören (Länge: 5.44 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110528-diefocuseu-13496.mp3{/audio}
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Das Buch zur Revolution- so nennt man den Roman von Chalid al-Chamissi „Im Taxi. Unterwegs in Kairo«, dessen deutschsprachige Übersetzung neulich im Lenos Verlag erschien. Dialoge zwischen Taxi-Fahrern und ihren Gästen wiederspigeln die gesellschaftlichen Verhältnisse eines Landes kurz vor dem Umbruch. Chalid al-Chamissi, geb. 1962 in Kairo, arbeitet als Produzent, Regisseur und Drehbuchautor und als Journalist für ägyptische Zeitungen und hat sich als kritischer Beobachter gesellschaftlicher Verhältnisse einen Namen gemacht.Er war mit einer Lesung diese Woche in Freiburg und wir könnten ihn in Rahmen sder abschliessenden Disskussion einige fragen stellen. Sein Buch ist mit sehr viel Humor geschrieben, die Protagonisten sind sehr ironisch in Ihren Gesprächen und deshalb war auch meine Frage: Ob Humor und Witz auch eine Rolle in der ägyptischen Revolution spielten.

Anhören (Länge: 10.24 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110528-dergyptisc-13498.mp3{/audio}

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Radio Dreyeckland begleitet die Restaurierung, Eröffnung und Entwicklung des im palästinensischen Ort Jenin wiedereröffneten Kinos "Cinema Jenin" von Anfang an.
Focus-Redakteur Alex hat Franz Macher getroffen, einen Studenten, der als Praktikant zeitweise der Geschäftsführer des Kinos gewesen ist.

Wie ist der Alltag des Kinobetriebs dort in Jenin, mit welchen Sorgen und Problemen hat man zu kämpfen, wenn man in den besetzten Gebieten ein Kino und Kulturzentrum betreibt, woher bekommt man Filmkopien, und was für Filme will das PublikumCinema_Jenin-620x288 im Westjordanland am liebsten sehen?

Anmerkung: Über das Cinema Jenin gibt hier es auch die vorangegangenen Beiträge zu finden:

1. Die Wiedereröffnung des Cinema Jenin im Westjordanland (vom 9. Sept. 2010)

2. Das Cinema Jenin im Westjordanland - Aus einem palästinensischen Kino wird ein internationales Kulturzentrum (vom 24. März 2011)

Anhören (Länge: 6.13 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110502-kinoalltagi-13283.mp3{/audio}

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a) Superman will kein Amerikaner mehr sein? Der Superheld legt seine Staatsangehörigkeit ab... 

b) Das Internationale Trickfilmfestival Stuttgart animiert vom 3.-8. Mai die agt_itfs0509_posterLandeshauptstadt mit Farben, Filmen und viel Phantasie

c) Nichtkommerzielles Kino für Freiburg - Der aka filmclub startet mit seinem neuem Semesterprogramm

d) Das französische Band-Projekt "D'en Bas Fondation" ist auf Tournee - Ein Interview von Luciano mit Mitgliedern der Band-Familie


Anhören (Länge: 12.05 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110502-focuskultur-13282.mp3{/audio}

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