Dienstag, 21. Mai 2013
Aktuelle Redaktion
Was ist überhaupt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes?(VVN/BdA) Was läuft an antifaschistischen Widerstand und Veranstaltungen in der Ortenau?
In dem Interview wird auch gegen den Neonaziaufmarsch in Karlsruhe am Samstag, den 25.Mai 2013, mobilisiert. Anhören (Länge: 7.52 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130521-esgibtkein-18508.mp3{/audio} Download
Montag, 06. Mai 2013
Aktuelle Redaktion
- Jüdischer Weltkongress und Jobbik-Gegendemonstration in Ungarn
- Weitere Sparmaßnahmen in Portugal
- Umstrittenes Fracking ein weiteres Mal in der Kritik
- NSU-Prozess beginnt heute in München
- Die EU-Kommission will das Saatgutrecht neu regulieren
- Vorteile des Euro für Deutschland in einer Studie bestätigt
- Am vergangenem Wochenende starteten die Tschechisch-Deutschen Kulturtage in Freiburg
- Am Freitag hat der Bundesrat dem umstrittenen EU-Freihandelsabkommen mit Peru und Kolumbien zugestimmt
Anhören (Länge: 8.19 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130506-focuseuropa-18379.mp3{/audio} Download
Donnerstag, 02. Mai 2013
Aktuelle Redaktion
In diesem Jahr jährt sich die Geburt Richard Wagners zum 200. Mal. Grund ein Richard Wagner Jahr auszurufen und den deutschen Komponisten gehörig abzufeiern. Unerwähnt bleibt, dass Wagner nicht nur ein Antisemit war, wie er im Buche steht, sondern wesentlich zur Ausformung des rassistischen Antisemitismus im 19. Jahrhundert beigetragen hat. Der Politikwissenschaftler und Publizist Matthias Küntzel spricht darüber.
Anhören (Länge: 7.26 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130502-richardwagn-18346.mp3{/audio} Download
Dienstag, 30. April 2013
Aktuelle Redaktion
- Lage von Asylsuchenden auf Zypern katastrophal
- Türkischer Ex-Minister vorzeitig aus Haft entlassen
- FAZ, TAZ und Weltprüfen Klage gegen Losverfahren im NSU-Prozess
- Deutscher Innenminister fordert zentrales Einreiseregister für Europa
- Besonders behütete Kinder häufiger Opfer von Mobbing
- Rechtsextreme Straftaten nehmen zu
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Freitag, 12. April 2013
Aktuelle Redaktion
 Rückblick auf das Weltsozialforum in Tunis mit dem kritischen Geographen und politischen Aktivisten Joscha Metzger, der vor Ort in Tunesien war. Zu Wort kommen auch zwei junge Tunesische Aktivisten. Wurde dem Antisemitismus in der arabischen Welt ein zu großes Forum eingeräumt? War das Forum zu weit weg von den sozialen Problemen in Tunesien? Welche Zugeständnisse wurden an die Regierung gemacht? Und wurden kleine Initiativen von der Organisation des Forums ausgeschlossen?
Anhören (Länge: 9.35 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130412-forumsocial-18160.mp3{/audio} Download
Revolution oder doch das gleiche System auch nach Ben Ali?
2 Teil des Rückblicks auf das Weltsozialforum in Tunis. Wie organisiert sich die Gruppe nouvelle génération, von der wir nocheinmal einen Aktivisten hören? Sind Salafisten Dämonen oder doch eher Folge der sozialen Probleme in Tunesien? Kann mesch von Revolution in Tunesien sprechen? Welche Veränderungen gibt es wirklich?
Anhören (Länge: 10.33 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130412-revolutiono-18161.mp3{/audio} Download
mehr zum Thema bei RDL:
Freitag, 05. April 2013
Aktuelle Redaktion
Am heutigen Freitag den 5. April begleitete ein Großaufgebot der Polizei die Piusbrüder bei ihrem Kreuzzug gegen Abtreibungen und für die „unschuldig im Schoße ihrer Mütter“ Gestorbenen durch die Freiburger Innenstadt. Hierbei hatte die Polizei mit einer Gruppe renitenter Gegendemonstrantinnen ebenso zu kämpfen wie mit JournalistInnen, die entgegen den Wünschen der Einsatzleitung ihrer Arbeit nachgehen wollten.
Lausig geschätzt versammelten sich um 17 Uhr in der Humboldtstraße 120 Piusschwestern und -brüder; 100 Polizisten + 10 in privater Freizeitkleidung und anfangs bis zu 200 Gegendemonstrantinnen. Unter lauten Pfeifkonzerten und Sprechchören beteten die Piusbrüder zu ihrem Gott und verteufelten vor dem Sitz der Familienberatung von ProFamilia Abtreibungen. Danach zogen sie umringt von Demonstrierenden und Polizei durch die Kajo, vorbei am Rathaus, einmal ums Münster zum Kartoffelmarkt, wo die Prozession ihr Ende fand.
Zu Beginn des Aufzugs und in der Kajo kam es mehrfach zu kleineren Rangeleien zwischen PiusgegnerInnen und der Polizei, die der Prozession den Weg freischubsen musste. Hierbei wurden mehrfach für kurze Zeit Menschen in Polizeikesseln festgehalten und in mindestens einem Fall kam es zu einer Ingewahrsamnahme (Update: Die Pressestelle der Polizei gibt 6 Gewahrsamnahmen an). Auf dem Twitteraccount, über den u.a. zu den Protesten aufgerufen worden war, wurde am Abend ein positives Fazit gezogen: „Das waren die entschlossensten Proteste, seit die Piusbrüder in Freiburg marschieren!“
Doch ganz so positiv sollte dieser Bericht nicht enden. Denn Freiburg präsentierte sich auch wieder von seiner gewöhnlichsten Seite. Trotz der anscheinend für die Organisatorinnen erfreulichen Zahl an Protestierenden, glänzte etwa das Freiburger Bürgertum erneut vor allem durch Abwesenheit und Desinteresse. Besonders eindrücklich wurde dies durch ihren Häuptling zum Ausdruck gebracht. Als die Piusbrüder am Rathaus vorbeizogen ließ es sich der grüne OB Dieter Salomon nicht nehmen, den Einsatzleiter der Polizei persönlich winkend zu begrüßen. Warum sein Gruß nicht den Gegendemonstrantinnen galt, die trotz erheblicher Widerstände etwas für das selbstgefällige Image Freiburgs als weltoffener und toleranter Stadt taten, bleibt sein Geheimnis. Ähnlich geheim, wie die Gründe für das offensichtliche Entgegenkommen des ansonsten so wenig versammlungsfreundlichen Ordnungsamts gegenüber den Piusbrüder, die im Zickzack (trotz geöffneter Geschäfte) durch die Innenstadt marschieren durften [Update 10.04. von RDL zum Thema].
Erwähnenswert ist abschließend zudem das aggressive Verhalten der Polizei gegenüber der Presse. JournalistInnen von verschiedenen Medien wurden immer wieder in Polizeikessel geschubst und gestoßen und an ihrer Arbeit gehindert. Die PolizistInnen gingen hierbei umso engagierter vor, als ihr Einsatzleiter, Harry Hochhuli, mehrfach in direkter Diskussion mit Journalisten wie auch via Megafon deutlich machte, dass dies der von ihm präferierte Umgang sei. So betonte er etwa, dass er festlege, wo die Presse zu stehen habe.
Der Beitrag von Punkt 12 am Montag zum Gebetszug und den Protesten ist hier zu finden.
Freitag, 05. April 2013
Aktuelle Redaktion
An diesem Freitag den 5. April wird die rechte Piusbruderschaft erneut in Freiburg aufmarschieren. Im Gebetszug für das Leben will die Bruderschaft Frauen das Recht auf Abtreibung absprechen. Sie halten sich für Lebensschützer. Versammeln werden sie sich wieder vor der Niederlassung von Pro Familia in der Humboldtstraße. Über den Aufmarsch der Bruderschaft und die Bedeutung ihrer Auftritte für die eigene Arbeit sprachen wir mit Friedrich Traub, Geschäftsführer von Pro Familia aus Freiburg. Er hält fest: Ignorieren kann mensch die erstarkende Anti Choice Bewegung nicht mehr.
Anhören (Länge: 9.46 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130405-antichoice-18115.mp3{/audio} Download
Freitag, 05. April 2013
Aktuelle Redaktion
An diesem Freitag den 5. April wird die rechte Piusbruderschaft um 17 Uhr erneut in Freiburg aufmarschieren. Im Gebetszug für das Leben will die Bruderschaft Frauen das Recht auf Abtreibung absprechen. Wir sprachen mit einem Aktivisten des Bündnisses Piusbrüder entgegntreten und einem Aktivisten des UStA der PH Freiburg über den Aufmarsch, warum mensch sich diesem Gebetszug aktiv in den Weg stellen muss und darüber, warum die Bruderschaft ausgerechnet in Freiburg so stark ist.
Anhören (Länge: 7.11 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130405-heutefreit-18122.mp3{/audio} Download
Donnerstag, 28. März 2013
Aktuelle Redaktion
Antisemitismus hat in Ungarn eine Tradition und eine Aktualität. Folgender Beitrag ist ein Abriss des Antisemitismus der letzten drei Jahre mit RAPHAEL VAGO, PhD (Tel Aviv University, 1981). und dem Jounalisten Karl Pfeifer erstellt von Radio Corax Halle am 25.03.2013.
http://kantorcenter.tau.ac.il/ http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Pfeifer Anhören (Länge: 18.44 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130328-ungarneine-18072.mp3{/audio} Download
Donnerstag, 07. März 2013
Aktuelle Redaktion
Die außenpolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen im Europäischen Parlament, Ulrike Lunacek, hat am Mittwoch beim Amtsgericht Budapest Klage gegen den ungarischen Publizisten Zsolt Bayer und den TV-Sender EchoTV eingereicht. Sie wirft diesen eine grobe Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte vor. In einer Sendung auf EchoTV hatte Bayer im Februar 2012 Lunacek für deren Kritik an antisemitischen und europafeindlichen Plakaten auf regierungsnahen Demonstrationen unter anderem als "gehirnamputierte, an Krätze leidende Idiotin“, die "stinkende Hurenlügen" verbreite beschimpft. Lunacek hatte daraufhin Beschwerde vor der ungarischen Medienbehörde eingereicht. Gegenüber Radio Dreyeckland hatte sie diesen Schritt als Probe aufs Exempel bezeichnet, ob die umstrittene Medienbehörde tatsächlich so unabhängig sei, dass sie auch gegen rechte und regierungsnahe Sender ermittele (Interview RDL, 05.04.12). Die Behörde hatte im vergangenen Jahr jedoch ihre Zuständigkeit verneint und auch ein Verwaltungsgericht hatte die Beschwerde abgelehnt.
Mit der zivilrechtlichen Klage fordert Lunacek nun von Bayer und EchoTV ein Schmerzensgeld von insgesamt rund 2700€. Ein Sprecher von Lunacek betonte gegenüber RDL, dass die Klage auch stellvertretend für all jene sei, die von Bayer in ähnlicher Weise beschimpft und herabgewürdigt worden seien. Bayer ist in der Vergangenheit immer wieder durch rechtsradikale und menschenverachtende Ausfälle aufgefallen. Zuletzt machte er im Januar 2013 Schlagzeilen, als er als Leitkolumnist der rechten Zeitung Magyar Hírlap faktisch eine Art Endlösung für die ungarischen Roma forderte.
Brisanz erhält die Klage der grünen Politikerin durch den Umstand, dass Zsolt Bayer nicht nur eines der ersten Parteimitglieder der Regierungspartei Fidesz, sondern darüber hinaus auch noch ein Freund des amtierenden ungarischen Regierungschefs Victor Orbáns ist. Die Fidesz Partei bildet unter anderem gemeinsam mit der deutschen CDU/CSU und der österreichischen ÖVP die Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen Parlament.
Update: Am 15.03. hat Ulrike Lunacek gegenüber RDL ihre Klage erläutert und zur Situation in Ungarn Stellung bezogen.
Donnerstag, 07. März 2013
Aktuelle Redaktion
##US-Offiziere bauten Foltergefängnisse im Irak auf ##EU verhängt Strafe gegen Microsoft ##"Freie" syrische Armee verurteilt Entführung von UN-Beobachtern ##Beginn des französischen Rückzugs aus Mali im April ##Mit Schimmelpilz belastete Milch auf Bauernhof gefunden ##Iran in Staatstrauer um Hugo Chavez
Anhören (Länge: 7.55 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130307-focuseuropa-17917.mp3{/audio} Download
Mittwoch, 30. Januar 2013
Aktuelle Redaktion
Anhören (Länge: 2.04 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130129-filmfestival-17680.mp3{/audio} Download
Dienstag, 29. Januar 2013
Aktuelle Redaktion

Filmfestival Max Ophüls Preis - der Namensgeber
Anhören (Länge: 2.04 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130129-filmfestival-17680.mp3{/audio} Download
Maximilian Oppenheimer alias Max Ophüls
... war Film-, Theater- und Hörspielregisseur. Nach ihm wurde das jährlich in der saarländischen Hauptstadt zelebrierte Festival des deutschsprachigen Films, der Max Ophüls Preis, das in diesem Jahr zum 34. Mal mit 42.000 Besuchern äußerst erfolgreich zu Ende ging benannt. In der Reihe Jüdische Miniaturen erschien letztes Jahr das Sachbuch "Max Ophüls. Deutscher Jude Franzose" von Helmut G. Asper. Meike hat sich auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken mit dem Historiker unterhalten.
Buchtip: Helmut G. Asper: Max Ophüls. Deutscher Jude Franzose. Jüdische Miniaturen Bd. 112, Hentrich & Hentrich Berlin, 128 Seiten, 12,90€
Anhören (Länge: 12.48 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130129-maxophls-17679.mp3{/audio} Download
Mittwoch, 09. Januar 2013
presse
Margarethe von Trotta hat kein Biopic über das Leben Hannah Arendts gedreht, sondern sich auf die Jahre des Eichmann-Prozesses, ihres Buchs 'Eichmann in Jerusalem' und die heftigen Reaktionen darauf beschränkt. Herausgekommen ist ein Film, in dem viel debattiert und gestritten wird. Es herrscht ein fürs Kino ungewöhnlich diskursiver Ton vor. Dabei werden einige Aspekte nur angerissen, wie etwa die Rolle des Eichmann-Prozesses innerhalb der damaligen israelischen Politik. Diese Beiläufigkeit könnte man als Schwäche auslegen, sie ist aber auch eine Stärke des Films, regt sie doch unmittelbar zur weiteren Auseinandersetzung mit Hannah Arendt und der Kontroverse um die 'Banalität des Bösen' und die Rolle der Judenräte bei der Deportation ein. Gleichwohl bleibt die Figur Hannah Arendt das Zentrum, die einerseits unbestechlich und unbeirrbar in ihrem Denken erscheint, dann aber doch zunehmend angegriffen wirkt, angesichts der Schmähbriefe und Drohungen, die auf sie niederprasseln. Barbara Sukowa verkörpert diese rastlose Strenge der Theoretikerin Arendt kongenial. Abgesehen von kleineren Macken, wie etwa den schwachen Szenen mit Martin Heidegger und einem kaum glaubhaften Auftritt des israelischen Geheimdienstes ein empfehlenswerter Film zu Hannah Arendt und über eine Kontroverse, die bis heute andauert.
Link zum im Interview erwähnten Gespräch zwischen Günter Gaus und Hannah Arendt von 1964: http://www.youtube.com/watch?v=Ts4IQ2gQ4TQ
Regisseurin MARGARETHE VON TROTTA ist am Sonntag um 16.30 Uhr im Kino Kandelhof in Freiburg zu Gast.
Anhören (Länge: 17.18 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20130109-hannaharend-17571.mp3{/audio} Download
Bild: © NFP
Freitag, 07. Dezember 2012
Aktuelle Redaktion
Ende November hatte der stellvertretende Fraktionschef der ungarischen Jobbik-Partei, Marton Gyöngyösi, eine Liste der Juden im Parlament und in der Regierung gefordert und sie als Sicherheitsrisko für das Land bezeichnet.
Wie 10.000 Menschen zu einer Protestdemonstration gegen diese Äußerungen mobilisiert werden konnten, wie glaubwürdig die Distanzierungen der Fidesz von Jobbik sind, was das umstrittene neue Wahlgesetz der Fidesz mit dem Skandal der Jobbik zu tun hat, erklärt Karl Pfeifer. Er ist Journalist in Wien und beschäftigt sich seit langem mit der ungarischen Politik. Anhören (Länge: 18.16 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20121207-antisemitism-17471.mp3{/audio} Download
Freitag, 07. Dezember 2012
Aktuelle Redaktion
Die Widersprüche und Probleme der kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung treten seit der Jahrtausendwende immer deutlicher zu tage. Konsequenterweise formiert sich wachsender Widerstand. Kapitalismuskritik ist nicht mehr das alleinige Vorrecht linker akademischer Zirkel. Sie findet sich von Attac über ökologische Strömungen bis zu Occupy in nahezu allen modernen sozialen Bewegungen. Insbesondere der entfesselte Finanzkapitalismus ist die Zielscheibe vielfältiger Kritik.
So weit, so gut, so berechtigt möchte Mensch sagen. Aber es regt sich auch Widerspruch. In progressiven Kreisen ist die kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Turbo-Kapitalismus keineswegs unumstritten.
Kapitalismuskritik - und insbesondere Bankenkritik - stehen unter dem Verdacht des Antisemitismus.
Anhören (Länge: 5.19 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20121207-vondenange-17473.mp3{/audio} Download
Donnerstag, 04. Oktober 2012
Aktuelle Redaktion
Die Rebellionen im arabischen Raum dauern an, ihren frühlingshaften Charme haben sie jedoch längst verloren. In den Ländern, die sie zuerst erfassten, wie Tunesien und Ägypten, lassen sich langsam die Konturen neuer Machtverhältnisse erahnen. Ob sie die gehegten Hoffnungen auf gesellschaftlichen Fortschritt auch nur zum Teil erfüllen werden, das ist nun eine entscheidende Frage. Indizien dafür liegen im aktuellen Umgang der arabischen Gesellschaften mit denjenigen ihrer Mitglieder, die innerhalb der bisherigen despotischen Verhältnisse am ärgsten zu leiden hatten: Christen, Homosexuelle, Migranten, andere Minderheiten und nicht zuletzt Frauen. Inwieweit eine Gesellschaft sie vor Unterdrückung und Verfolgung bewahren kann, bestimmt ihren Charakter im Inneren. Hier hört ihr Torsten oder lest mehr unter thementage.tk
Anhören (Länge: 14.08 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20121004-thementagea-17053.mp3{/audio} Download
Donnerstag, 14. Juni 2012
Aktuelle Redaktion
Am 21.01.2012 fand in Ungarn eine regierungsfreundliche Demonstration statt, zu der unter anderem der rechte Journalist und Bekannte von Victor Orbán, Zsolt Bayer, aufgerufen hatte. Die außenpolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen im Europäischen Parlament (EP), Ulrike Lunacek, kritisierte im Februar im Innenausschuss des EP, dass bei dieser Demonstration in Ungarn offen antisemitische und europafeindliche Plakate zur Schau gestellt worden waren. Am darauffolgenden Tag wurde sie im rechten und regierungsnahen ungarischen Sender EchoTV von Zsolt Bayer aufs übelste beschimpft [Zitat: "gehirnamputierte, an Krätze leidende Idiotin", die "stinkende Hurenlügen" verbreite]. Nachdem Frau Lunacek davon Kenntnis erhalten hatte, legte sie Beschwerde bei der ungarischen Medienbehörde gegen den Sender ein. Doch die Medienbehörde hat diese Beschwerde nun zurückgewiesen, da sie nicht zuständig sei. Eine Bewertung dieser Entscheidung, die Möglichkeit der Berufung und eine Einschätzung zur Situation der Grundrechte in Ungarn hört ihr im Interview mit Ulrike Lunacek: Anhören (Länge: 7.47 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20120614-probeaufse-16298.mp3{/audio} Download
Donnerstag, 05. April 2012
Aktuelle Redaktion
Am 21. Januar fand in Ungarn eine regierungsfreundliche Demonstration statt, zu der unter anderem der rechte Journalist und Freund von Victor Orban, Zsolt Bayer, aufgerufen hatte. Die außenpolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen im Europäischen Parlament, Ulrike Lunacek, kritisierte im Februar im Innenausschuss des Europäischen Parlaments, dass bei dieser Demonstration in Ungarn offen antisemitische und europafeindliche Plakate zur Schau gestellt worden waren. Am darauffolgenden Tag wurde sie im rechten und regierungsnahen ungarischen Sender EchoTV von Zsolt Bayer aufs übelste beschimpft ("gehirnamputierte, an Krätze leidende Idiotin", die "stinkende Hurenlügen" verbreite [siehe Bericht Pusztaranger]). Ulrike Lunacek hat nun bei der stark umstrittenen Medienbehörde Ungarns Beschwerde gegen den Sender eingereicht.
Anhören (Länge: 12.41 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20120405-probeaufse-15737.mp3{/audio} Download
Siehe auch: Mediale Aufmerksamkeit auf Ungarn extrem wichtig - Interview mit Pusztaranger (24.01.2011)
Dienstag, 07. Februar 2012
K.-Michael Menzel
### Generalstreik in Griechenland ### Rumänische Regierung zurückgetreten ### In Syrien sind bei erneuten Protesten in Homs Menschen getötet und verletzt wurden ### In Ungarn hat ein sogenannter "Hungermarsch" gegen Arbeitslosigkeit begonnen ### China boykottiert die EU-Klimaschutzabgabe für seine Airlines ### Zombies demonstrierten für Freiräume ### Schwäbischer Landkreis ehrt Antisemiten ### Rassistischer Polizeiübergriff bei Gedenkdemo ### Uniklinik-Freiburg MRSA Keim von Personal übertragen? ### DGB Freiburg: Billigjobs kommen teuer
Anhören (Länge: 10.48 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20120207-flashdi7-15157.mp3{/audio} Download
Dienstag, 24. Januar 2012
K.-Michael Menzel
### Human Rights Watch kritisiert den Einsatz der Armee gegen die Drogenkartelle in Mexiko ### Ungarns Regierung will die kritisierten Gesetze ändern ### Tausende Ungarn demonstrierten für die Pressefreiheit ### Erneut Rechtsanwalt in Honduras erschossen ### Arabische Liga fordert Assad zum Rücktritt auf ### Auch Leutheusser-Schnarrenberger kritisiert den VS wegen der Beobachtung zahlreicher Linke-Abgeordneter ### Der Bundesinnenminister hat die so genannte Extremismus-Klausel verteidigt ### Strafe für Tat mit rassististischer Motivation vom Bundesgerichtshof bestätigt ### Fundamentalistiscehr Machtanspruch der Piusbruderschaft gegen Thalia Theater spitzt sich zu ### Antisemitismus in Deutschland weit verbreitet ### 1. Freiburger Gemeinderatssitzung 2012 ### Atypische und prekäre Beschäftigung ist alles was in Freiburg wächst
Anhören (Länge: 13.45 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20120125-flashdi24-15033.mp3{/audio} Download
Mittwoch, 30. November 2011
K.-Michael Menzel
## Venezuela und Kolumbien bekräftigen Koop mit Freihandelsabkommen ## Peru: Proteste gegen Maga Goldmine ## 21 Tonnen Tränengar für das ägyptsche Militär ## Federal Reserve hat 7.000 Milliarden US Dollar an führende US Banken zur Rettung ausgeschüttet ## NATO-Angrif mit 24 Soldatentoten führt zur Absage von Pakistan bei Afghansitan Konferenz in Bonn ## Polizeigewalt bei Castor ## Latenter Antisemitismus bei etwa 20 % der Bevölkerung ## EX NPD Abgeordneter verhaftet ## Ausländerbehörde Erlangen gegen Flüchtlinge ## Weitere Verzögerung bei Aufhebung der Residenzpflicht in baden-Württemberg ## Südwest Inflation "stabil(?) bei 2,5 % im November ## Freiburg:UL sorgt sich um feuergefährliche Wärmedämmung
Anhören (Länge: 12.54 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20111130-flashmi30-14620.mp3{/audio} Download
Freitag, 27. Mai 2011
RDL Transfer
Der Philosoph Peter Singer hat sich als theoretischer Vordenker der Tierbefreiung einen Namen gemacht. Gleichzeitig wird er für seine utilitaristische Ethik scharf kritisiert. Am 3. Juni wird Singer zusammen mit der Philosophin Paola Cavalieri mit dem Ethik-Preis der Giordano-Bruno Stiftung ausgezeichnet. Der Publizist Peter Bierl kritisiert nicht nur Singer dafür, dass er die Kategorie des "lebensunwerten Lebens" wieder einführe, sondern sieht zudem in der Giordano-Bruno-Stiftung rassistische und antisemitische Tendenzen. Anhören (Länge: 8.35 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20110527-petersinger-13493.mp3{/audio} Download
Dienstag, 27. Juli 2010
RDL Transfer
Die Free Gaza Flotille, ein Ausdruck von Antisemitismus? Parallel zur Verurteilung der israelischen Erstürmung des Schiffes ist in aktuellen Debatten immer wieder von Kritik an der Motivation der israel-kritischen Aktivisten zu hören.Diese Stimmen wollen nun sogar in der Free-Gaza-Aktion nicht etwa humanitäre Beweggründe sehen, sondern vermuten eine antisemitische Motivation. Wir haben zu diesem diskussionswürdigen Thema den israelischen Soziologen Moshe Zuckermann befragt. Anhören (Länge: 5.15 min) {audio}images/stories/audio_mp3/20100727-dielinke-09910.mp3{/audio} Download
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