Historische Aufnahmen der russischen Klezmer-Anthologie "Yiddishe Momme".
Eine Sendung der Redaktion yiddishe kultur fun der alter velt in undser velt
Neu: Ab Dezember 2008 jeden 4. Mittwoch im Monat um 20 Uhr (Wdh. am Do., 13 Uhr)
Eine Sendereihe von Clemens Riesser und Juliane Lensch, Unerhört Marburg und Radio X Frankfurt (Homepage)
Die Ursprünge der „Jiddischen Kultur“ (Sprache, Musik, Theater und Literatur) liegen in Osteuropa insbesondere dem Ansiedlungsrayon bis 1933. Der Überfall der deutschen Wehrmacht 1939 auf Polen und 1941 auf die Sowjetunion hat mit der Verfolgung der Juden diese Kultur bis auf rudimentäre Reste zerstört. Das Verbot eigenständigen jüdischen Lebens und die Unterdrückung der jüdischen Bevölkerung durch die sowjetischen Machthaber nach 1945 haben das ihrige getan, eine jüdische Kultur nicht wieder entstehen zu lassen. Jüdische Emigranten aus dem zaristischen Russland um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert und jüdische Flüchtlinge während des 2. Weltkriegs aus Russland haben ihre Kultur in die „neue Welt“, ihre neue Heimat, mitgenommen.
Historische Aufnahmen der russischen Klezmer-Anthologie "Yiddishe Momme".
Eine Sendung der Redaktion yiddishe kultur fun der alter velt in undser velt
Klezmer und Lautari
In Weimar entstand 2008 innerhalb des "Yiddish Summer" ein neues jiddisches und Roma-Ensemble, das gemeinsam konzertierte und in einem achttägigen Intensivkurs jiddische und Roma-Musik unterrichtete.
Die Kultur der Roma und Juden in einem gemeinsamen Europa
Der Yiddish Summer 2008 in Weimar ist vorbei:
Vom 10. Juli bis 15. August trafen sich im thüringischen Weimer Menschen aus Moldawien, Ungarn, Rumänien, Polen, den USA, Australien, Kanada sowie Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Deutschland zum Yiddish Summer 2008.
A velt mit veltelekh. Eine Einführung in jiddische Kulturen
Janina Wurbs offeriert einführendes Basiswissen zur jiddischen Sprache und Kulturen.
Neben klassischen, wenn auch im breiteren Publikum noch wenig bekannten Proben jiddischer Rezitationskunst wird die Referentin vorwiegend Beispiele der heutigen jiddischen Kulturen präsentieren, denen sie auf ihren Reisen begegnete:
von Interviewausschnitten aus New York und Czernowitz, in denen Jiddisch sowohl als alltäglich gesprochene Sprache als auch in Gedichtform zu hören ist zu einem sehr anders klingenden chassidischen Jiddisch aus einem Purimshpil.
Wiederholung der Sendung: Donnerstag, 04. September um 13 Uhr
vom shtetl zur lower eastside
Hunderttausende sind um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert aus der alten Welt Europa in die neue Welt Amerika emigriert.
Großen Anteil dabei hatte die jüdische Bevölkerung Osteuropas. Die ständigen Pogrome und die erdrückende Armut ließen diese Menschen in das für sie gelobte Land nach Amerika ziehen.
Mehr als 1,3 Millionen Juden verließen ihre europäische Heimat bis nach dem Ersten Weltkrieg.
Die Sendung "yiddishe kultur fun der alter velt in undser velt" beschäftigt sich mit dem gesellschaftlichen Umbruch jener Zeit und ihrer Kultur.
Wiederholung der Sendung: Donnerstag, 07. August um 13 Uhr
Seite 5 von 6
