Radio Dreyeckland

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Hoffest 2013 - Wir sagen Danke

k1024 img 0098Allen die beim Verteilen, Plakatieren zugelangt haben, die am Freitag und Samstag beim Aufbau geholfen haben, allen die am Fest die Bar und die Theke am Laufen hielten, die mit veganem Essen, Börek und Crepes fürs leibliche Wohl sorgten und allen die am Sonntag das Grethergelände wieder in seinen Ursprungszustand verwandelt haben ...

vielen Dank an Folkskapelle und Superdirt2 für einen unvergesslichen Abend, 

für DJ Kefian für guten Groove in der letzten Stunde

und Südwest-Audio für den Support

also allen, die mehr als tausend Besucher*innen eine nette Nacht verschafft haben und RDL mit dieser Benefizaktion den Rücken stärken!   

Danke !! 

Hier gehts zu den Bildern

"In Amazonien gibts nicht nur Bäume und Viecher - dort leben Menschen!"

Edel, Ivanildo, Fabian und MeikeHeute Abend sprechen Edel und Ivanildo im Jos Fritz Café, Wilhelmstraße 15, um 20:30 Uhr zu ihrer Arbeit.

Das Erbe von Chico Mendes (0.46 min)                     Download

(0.50 min)  Download

Edel Moraes und Ivanildo Brilhante aus Marajó, Amazonien arbeiten im Rahmen eines sogenannten „Süd-Nord-Projekts“ des entwicklungspolitischen Austauschprogrammes ASA seit zwei Monaten am fortwissenschaftlichen Institut in Freiburg. Im Projekt geht es zwar überwiegend um lokale und überregionale Vermarktungsstrategien von Produkten aus dem Regenwald, aber Edel und Ivanildo, die als Repräsentanten des Nationalrats der extraktivistischen Bevölkerung (CNS) heute im Jos Fritz Café sprechen, haben viel existenziellere Probleme: Als Verteidiger_innen des Waldes müssen sie täglich mit Repression bis hin zur eigenen Ermordung rechnen. Chico Mendes gilt als Galeonsfigur der Bewegung: Er war Gummizapfer und wurde 1988 im Auftrag von Großgrundbesitzern ermordet.

Studiogespräch Teil 1 (port/deu) (Länge: 21.58 min)  Download

Studiogespräch Teil 2 (port/deu) (Länge: 23.29 min)  Download

Weitere Links auf Portugiesisch:

Focus Europa Magazin #32 vom Montag, den 17. 6. 2013

altNews
Beitrag1: Fracking in Rumänien
Beitrag2: Die Rolle der Aleviten im "Türkischen Frühling"
Beitrag3: Über die Schließung des griechischen Staatssenders ERT

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Einzelbeiträge:

Rassistische Anschläge in Südbaden in Zeiten der Asylrechtsänderung 1993

Brandanschlag auf ein polnisches Urlauberpaar 1991 (Quelle: Aktion Bleiberecht)Rassistische Anschläge gab es Anfang der 90er Jahre nicht nur in Rostock- Lichtenhagen oder in Solingen sondern auch in Südbaden. So gab es Brandanschläge in Waldkirch, Bad Krozingen, Freiburg und anderen Orten sowie Schüsse auf eine Sammelunterkunft in Emmendingen. 1990 kam es allein im Regierungsbezirk Freiburg zu 81 von der Polizei als “rechtsextrem” eingestuften Straftaten. Über die politische Situation und die Stimmung in der Region sowie über den damaligen antirassistischen Widerstand berichtet Aktion Bleiberecht am Dienstag um 20 Uhr in der KTS in Freiburg in einem Vortrag mit Diskussion. Über die Veranstaltung unterhielt sich Radio Bleiberecht mit Walter von Aktion Bleiberecht.
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Veranstaltung heute, 20 Uhr, in der KTS (Baslerstraße 103).

Istanbul, wie die Revolte erlebt wird

Solidemo in Freibrug für Istanbul, Foto: KwasibananeDie Korrespondentin von Radio Dreyeckland, Sabine Ott berichtet davon wie die Auseinandersetzung mit der Regierung in ganz Istanbul erlebt wird. Ihre Einschätzung ist, dass sich diese Erfahrung nicht wird zurückdrehen lassen, selbst wenn Erdogan seine Ziele durchsetzen wird. Dieser will sich mit Vertretern der Protestbewegung treffen, doch niemand weiß, mit wem Erdogan sich treffen wird. Mit dem Komitee, dass die Proteste begann jedenfalls nicht, denn das hat nach dem Polizeieinsatz am Dienstag abgesagt.

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Weiterer Beitrag zu Istanbul

und noch einer, etwas umfassender

 Alewitische Minderheit gegen Erdogan

Aktuell: Zahl der Verletzten auf 7500 gestiegen, mindestens 10 Menschen haben ein Auge verloren (Quelle: Türk. Medizinerunion TTB vom Mittwoch), drei tote Demonstranten, ein toter Polizist (Unfall).

 

Zum Bild: "Schwarzwaldpinguine" spielt auf das Fernsehprogramm während der Räumung des Gezi Parkes in Istanbul an. Da lief ein sicher hoch aktueller Dokumentarfilm über Pinguine, was auch sicher putzige Tiere sind.

 

Das allerletzte: Am Mittwoch wird vermutlich endgültig darüber entschieden, ob der linke Satellitensender Hayat TV geschlossen wird. Dies erfuhr die redaktion eine knappe halbe Stunde vor der angedrohten Schließung am Freitag.

 

Gutleutmatten in Freiburg: Keine Chance für selbstorganisierte Mietergenossenschaften?

altDas Vermarktungskonzept der Stadt für das Neubau Stadtquartier Gutleutmatten, erstellt vom neuen Liegenamtschef Gramnich (Akteur beim FSB Verkauf) sieht eine faire Chance für selbstorgansierte Mieterprojekte, wie sie z.B. das Mietshäusersyndikat darstellt, nicht vor. Darauf macht der Bauverein "Wem gehört die Stadt" aufmerksam. Stefan Rost zum Vergabeprocedere und dem Vorrang für Eigentumsmasnahmen einerseits und "Investoren" anderseits. Ausserdem warum Belegungsrechte der Stadt und langfristige Sozialbindungen nicht immer konfom gehen müssen.

Anhören (Länge: 11.56 min) 
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Auf euren Rassismus aufmerksam machen- Abschluss der Refugee Liberation Bus Tour

Bild: Aktion BleiberechtAm Samstag den 8. Juni fand die Abschluss Demo der Refugee Liberation Bus Tour in Stuttgart statt. Die selbstorganisierte Bustour der Flüchtlinge bekam bei ihren verschiedenen Stationen in Baden-Württemberg immer wieder die staatliche Repression zu spüren. Mehrmals gab es Personalienfeststellungen oder Festnahmen. Sogar Hausverbote wurden erlassen um einen Besuch der Flüchtlingsaktivisten in den Sammellagern und einen Austausch mit den Insassen zu verhindern. An der Demo in Stuttgart nahmen etwas 300 Menschen teil. Radio Dreyeckland war vor Ort und sammelte Eindrücke, Reden und Sprechchöre.

Anhören (Länge: 11.37 min) 
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Massenhafte Rasterfahndung leicht gemacht: Das neue Gesetz zur Telekommunikations-Bestandsdatenabfrage

Grafik: stopp-bda.deAm 1. Juli wird das Gesetz zur Telekommunikations-Bestandsdatenabfrage in Kraft treten. Schon bei Ordnungswidrigkeiten werden die Verfolgungsbehörden Zugriff auf allerlei Daten von Telekommunikationsanbietern bekommen können. Die Anbieter müssen eine Schnittstelle anbieten. Hier sollen u.a. IP Adressen aber auch Pinns und Passwörter gespeichert und automatieiert abgefragt werden können. Mittlerweile ist auch eine Verfassungsklage gegen das Gestz angekündigt. Einer der Kläger ist Patrick-Breyer, Landtagsabgeordneter der Schleswig-Holsteinischen Piratenpartei. Mit ihm sprachen wir über die Hauptkritikpunkte am Gesetz, die Frage, ob zukünftig wirklich deutlich mehr Daten von den Sicherheitsbehörden angefordert werden und über die Chancen und Beteiligungsmöglichkeiten an der Verfassungsklage. Beim Verfassungsschutz gilt noch nicht einmal beim automatisierten Zugriff auf Pinns und Passwörter der Richtervorbehalt.

Anhören (Länge: 10.17 min) 
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Mehr Infos zur Klage unter: http://stopp-bda.de

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Die SUSI wird 20 - ein Blick zurück auf die Anfänge

Bild: www.susi-projekt.deGleich zweimal dieses Jahr wird das selbstverwaltete Wohnprojekt SUSI im Freiburger Stadtteil Vauban seinen 20. Geburtstag feiern - das erste Mal vom 7.-9. Juni. Aus diesem Anlass haben wir mit Bobby Glatz, einem Mitbegründer der SUSI, über deren Anfänge gesprochen, über politische Verhandlungen, große Ziele und auch darüber, ob aktuell vielleicht wieder die Zeit für so ein Projekt gekommen ist...

Anhören (Länge: 16.10 min) 
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Need not Greed - Maduresh Kumar ist Mitherausgeber von "Speak Up!"

altMaduresh Kumar arbeitet als Koordenator des Netzwerks National Alliance of People's Movement in Delhi. Das Gespräch wurde vor der Leserundreise mit seiner Mitstreiterin Ulka Majahan während des BUKO geführt.

Speak Up! ist im Verlag Assoziation A erschienen, 320 Seiten Pb, 18 Euro; Rezensionsexemplare können bestellt werden bei: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Interview auf Englisch anhören (Länge: 9.15 min)                    Download
Zusammenfassung auf Deutsch anhören (Länge: 3.33 min)  Download

"In unserem Netzwerk sind 250 Graswurzelorganisationen vertreten. Auch wir setzen uns für den Erhalt der natürlichen Ressourcen ein, denn bei ihrer derzeitigen Ausbeutung kümmern wir uns nicht um zukünftige Generationen. Ulka ist übrigens eines der Gründungsmitglieder einer unserer Partner.
Das Buch will die sozialen Bewegungen in Indien hierzulande bekannt machen, da es ja Verbindungen zu Deutschland gibt. Indien wird gern als aufstrebende Weltmacht dargestellt - es fragt sich nur, was der Preis ist. Es geht hier nämlich nicht um Gleichberechtigung oder Gleichwertigkeit; was hier passiert ist lediglich die Plünderung der Ressourcen. Das ist nicht das, was wir uns unter Modernisierung vorstellen. Es gibt Leute, die träumen von einem anderen Indien. Wir wollen Solidarität mit den Bewegungen hier. Das Buch stellt jegliche Bereiche - von Gender über Energie, Antinuklear, Repression, Umwelt, Gegenbewegungen zur WTO etc vor. - und es behandelt fast alle Regionen von Indien. 
 Wir lernen alle von unserer eigenen Geschichte. Entwicklung in ihrem derzeitigen Modell bedeutet Zerstörung. Es ist in einigen Gegenden gelungen, diese Zerstörung ungeschehen zu machen und das verlangen wir auch für unsere Region. Es ist an der Zeit, daß Europa reflektiert und sich Gedanken macht, wieviel Konsum wirklich nötig ist. Wir haben Mutter Erde so viel genommen; jetzt ist es an der Zeit, den sogenannten 'Lebensstandard' runterzuschrauben."

Margls Tag. Hörspiel für Kinder von 4 - 104 Jahren

"Es gibt eben Dinge im Leben, die kannst du nicht verstehen, wenn du sie noch nicht erlebt hast!"

Durch eine glückliche Fügung beginnt Margl, der Zwerg, zu verstehen, daß die Welt aus weit mehr als nur einer dunklen Höhle mit Wänden aus Stein besteht. Mutig und voller Neugierde macht er sich auf eine ganz besondere Entdeckungsreise und trifft dabei sogar den hellichten Tag... Das Klangfangkollektiv aus Freiburg hat erstmals eine Geschichte im Käscher, begleitet und ummantelt von selbstgemachter Musik.

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Proteste Ende Mai / Anfang Juni in Europa

Madrid: Wir schulden nichts, wir zahlen nichts - Foto: RDL/PEIn den letzten Tagen haben in rund 100 Städten und 12 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union Demonstrationen gegen das Spardiktat der sogenannten Troika stattgefunden. Wir haben für euch Berichte aus dem "Herzen der Bestie", also dem Finanzzentrum Frankfurt und der Hauptstadt des spanischen Staates, also aus Madrid.

Solikundgebung mit den Blockupy Protesten: Montag - 18 Uhr Bertoldsbrunnen

Ende der Schengen Idee und aktuelle Opfer der Machtspiele der Schengen-Staaten

altFür bis zu 2 Jahre dürfen Mitgliedsstaaten zukünftig ihre Grenzen dicht machen, wenn z.B. der Andrang von Flüchtlingen angeblich zu hoch sei. Zur Schengen Reform und der Rolle von Frontex der freie Journalist Matthias Monroy: Der zentrale Grundpfeiler der EU ist gefällt.

Anhören (Länge: 4.24 min) 
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Eine weitere Meldung vom 30. Mai: Italien nimmt Flüchtlinge wieder auf, die nach Deutschland weitergeschickt worden waren.

Was dieses Tauziehen zwischen Deutschland, Italien und weiteren Staaten um die Verantwortung für Flüchtlinge in der gleichzeitig "freizügigen" und streng Einlass-kontrollierten EU für die davon direkt betroffenen Menschen bedeutet, zeigt sich derzeit in Hamburg: Ohne Dach über dem Kopf und ohne Rechte müssen rund 250 Personen in Hamburg überleben, die vor dem Krieg in Libyen in die EU geflohen waren, zuerst in Italien landeten und von dort aus weitergeschickt worden waren. Sie haben sich zur Initiative "Lampedusa in Hamburg" zusammengeschlossen. "Lampedusa in Hamburg" - Geflüchtete wehren sich gegen die Machtspiele der Schengen-Staaten

Anhören (Länge: 11.16 min) 
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