Ohne Unterstützung wirds noch schlimmer : Räumung des selbstverwalteten Refugios Chez JesOulx an der italienísch französichen Grenze

Räumung des selbstverwalteten Refugios Chez JesOulx an der italienísch französichen Grenze

chezoulx.jpg

Lizenz: 
Keine (all rights reserved)
Quelle: 
https://www.facebook.com/Chez-JesOulx-Rifugio-Autogestito-362786637540072/

Am Dienstag, den 23. März, wurde nahe der italienisch-französischen Grenze eine selbstverwaltete Notunterkunft für Menschen auf der Flucht geräumt. Das Chez-Jesoulx ist ein ehemaliges Bahnwärterhaus in Oulx im Piemont, in den Alpen. Es wurde im Dezember 2018 besetzt.

Ende Januar 2021, als die Räumung schon erwartet wurde, interviewte Radio Blackout, das freie Radio von Turin, einen Aktivisten des Bahnwärterhauses. Zunächst erklärt er die schwierigen Bedingungen dort für flüchtende Menschen in den Alpen, ganz besonders in diesem Winter.

"ohne Unterstützung, Information, angemessenes Schuhwerk, wird sich die schon jetzt bedrückend lange Liste derer, deren Leben von der Grenze verschlungen wurde, noch weiter verlängern.“