| Flash Mi. 30.6.2010 |
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| Donnerstag, 1. Juli 2010 | |
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### Cold War reloaded
### Griechenland streikt wieder ### Nordkorea hat den Ausbau seines Atomwaffenprogramms angekündigt ### In Mexiko wurde Montag ein hochrangiger Politker ermordet ### Deutschland ignoriert Folterverbot ### Köln: Rathaus besetzt ### Regierung: 3,6 Milliarden Euro für Isaf-Einsatz zwischen 2002 und 2009 ### Ozonwarnung in Freiburg Anhören (Länge: 12.28 min) Download Cold War reloaded
In den USA ist ein mutmaßliches
Spionage-Netzwerk enttarnt worden, das seit Jahrzehnten Informationen
für Russland gesammelt haben soll. Wie das US-Justizministerium
mitteilte, wurden zehn Verdächtige festgenommen. Den mutmaßlichen
Spionen drohen bis zu 25 Jahre Haft. Silvio und die Mafia
Ein enger Vertrauter des italienischen
Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi ist am Dienstag in Palermo zu
sieben Jahren Haft verurteilt worden. Das Berufungsgericht
verurteilte den Senatoren und Unternehmer Marcello Dell'Utri nach
sechstägigen Beratungen wegen Verstrickungen mit der Mafia.
Griechenland streikt wieder |
In Griechenland haben erneut
zehntausende gegen die Sparpläne der Regierung protestiert.
Köln: Rathaus besetzt
Rund 100 BesetzerInnen und
UnterstützerInnen des „Autonomen Zentrums“ in Köln-Kalk haben
am Dienstagvormittag das Kölner Rathaus besetzt. Die AktivistInnen
forderten ein Gespräch mit Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters.
Damit soll die drohende Räumung des „Autonomen Zentrums“
abgewendet werden.
Nordkorea hat den Ausbau seines Atomwaffenprogramms angekündigt.Das berichtet die junge Welt. Der Nordkoreanische Außenminister erklärte gestern, Nordkorea sei gezwungen die nukleare Abschreckung zu verstärken, um mit der anhaltend feindseligen Politik der USA und der militärischen Bedrohung fertig zu werden. Zuvor hatte US-Präsident Barack Obama den Druck auf Nordkorea erhöht. Er kritisierte in Toronto den umstrittenen Angriff Nordkoreas auf ein südkoreanisches Kriegsschiff Ende März.
In Mexiko wurde Montag ein hochrangiger Politker ermordet.Wie das Internetportal fr-online berichtet, erschoss gestern ein Kommando schwerbewaffneter Pistoleros den 46-jährigen Politiker Torre Cantú. Er galt als aussichtsreicher Kandidat für die Gouverneurswahl des nördlichen Bundesstaates Tamaulipas in wenigen Tagen. Der mexikanische Präsident Felipe Calderón sprach von einer "feigen Tat des Organisierten Verbrechens". Ersten Ermittlungen zufolge sei die aus drei Fahrzeugen bestehende Karawane des Politikers in einen Hinterhalt geraten und wurde mit schweren Waffen minutenlang beschossen. Der getötete Torre Cantú hatte die Bekämpfung des Organisierten Verbrechens zu einem seiner Hauptthemen im Wahlkampf gemacht. Am Sonntag werden in zwölf der 32 mexikanischen Bundesstaaten die Gouverneure neu gewählt. In den vergangenen Tagen seien bereits zwei Bürgermeister von Unbekannten erschossen worden. Beweise, dass die Drogenkartelle hinter der Tat stecken, gebe es jedoch zunächst nicht. Die mexikanische Regierung befindet sich seit vielen Jahren in einem Kampf gegen die Drogenkartelle des Landes. Seit 2006 kamen in Mexiko bereits rund 23.000 ums Leben. Deutschland ignoriert Folterverbot.Das berichtet die Human Rights Watch, . Demnach verwende Deutschland solche Informationen, die ausländische Geheimdienste im Anti-Terror-Kampf unter Folter erpresst hätten. Auch Großbritannien und Frankreich würden diese Informationen nutzen. Human Rights Watch erinnerte die drei Regierungen daran, dass Folter nach dem Völkerrecht ohne jede Ausnahme verboten sei. Durch Folter gewonnenes Beweismaterial dürfe auch nicht in Prozessen verwendet werden. Die Geheimdienste der drei Staaten hätten zu ihrer Verteidigung behauptet, es sei unmöglich festzustellen, welche Quellen und Methoden hinter den übermittelten Informationen stünden. Regierung: 3,6 Milliarden Euro für Isaf-Einsatz zwischen 2002 und 2009Berlin: (hib/AW/ELA) Die Bundesregierung beziffert die Kosten des Isaf-Einsatzes von 2002 bis 2009 auf rund 3,6 Milliarden Euro. Dies geht aus ihrer Antwort (17/2026) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/1713) hervor. In den Angaben der Regierung enthalten sind die Kosten für Personal, Erhaltung von Wehrmaterial, militärische Beschaffungen und Anlagen sowie Verwaltungsausgaben. Nach Angaben der Regierung verfügte das rund 4.400 Soldaten umfassende deutsche Isaf-Kontingent Ende Mai dieses Jahres über 1.005 geschützte und 185 ungeschützte Landfahrzeuge, sieben Transportflugzeuge vom Typ Transall C-160, sieben Transporthubschrauber vom Typ CH 53 GS, sechs Aufklärungsflugzeuge vom Typ Tornado PA 200 und 76 unbemannte Aufklärungsdrohnen.
Ozonwarnung
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. Juli 2010 ) |
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