Jeden 1. Mittwoch um 20 Uhr. (Wdh. Donnerstag 13 Uhr)
Seit Januar
2006 gibt es eine aktuelle Filmsendung bei RDL: 35 Millimeter. Die Themenpalette reicht von aktuellen Besprechungen über filmhistorische Beiträge bis zu Rezensionen von Filmbüchern.
Fester Bestandteil jeder Sendung ist das 'filmische
Quartett', eine Gesprächsrunde in der ein frisch angelaufener Film
besprochen wird.
Auch Festivalberichte sind ein fester Bestandteil,
etwa von der Berlinale, aus Locarno, Göteborg, dem Stuttgarter Trickfilmfestival oder Rotterdam.
Redaktion: Katharina Hetze, Birgit Huber, Martin Koch, Christiane Mihm, Angelique Presse, Andreas Reimann, Alexander Sancho-Rauschel
Die Patrones bezeichnen ihre Hausangestellten gerne als ihre 'Perle'. Besonders in Lateinamerika beschäftigt die Mittelschicht zahllose Hausangestellten. Der chilenische Film 'La Nana - Die Perle' von Sebastian Silva widmet sich in einem psychologischen Kammerspiel dem Thema. Klaustrophobische Studie über eine Hausangestellte in Chile. Es diskutieren: Alma Schlingensiep, Birgit Huber, Katharina Hetze, Christiane Mihm (Moderation)
Aufgetaut in der Zukunft - keine schöne Sache, wenn man dann der letzte Sterbliche unter lauter Jungbleibern ist. Dreizehn Jahre hat Jaco Van Dormael an seinem Science Fiction Epos 'Mr. Nobody' gearbeitet, nun kommt der Film mit Jared Leto, Diane Kruger und Indy-Ikone Sarah Polley in die Kinos. Eine Kritik von Martin Koch.
Als indischer 'Forrest Gump' macht sich ein Einwanderer in den USA auf den Weg zum Präsidenten, denn: 'Ich bin kein Terrorist!' Der indische Superstar Sharuk Khan in einem selbstironischen Bollywoodfilm, der schärfer als jede Hollywood-Produktion die Terrorhysterie nach 9/11 aufs Korn nimmt. Eine Kritik von Martin Koch.
Ein Kamel sucht eine tierische, ein Hund eine menschliche Familie - Byambasuren Davaas halbdokumentarische Filme spielten bislang immer in der Weite der äußeren Mongolei. So auch ihr neuer Film 'Das Lied von den zwei Pferden'. Martin Koch traf die Regisseurin 2009 beim Filmfestival in Locarno und sieht den Film eher kritisch.
Im Gegensatz zu letztem Jahr waren im Jahr 2010 nur wenige große Namen im Wettbewerb vertreten. Die Goldene Palme für den thailändischen Film 'Oncle Bunmee' war sehr umstritten, auch bei den drei RedakteurInnen von 35 MM Angelique Presse, Martin Koch, Alex Sancho Rauschel, die dieses Jahr vor Ort waren. Sie diskutieren mit Katharina Hetze über ihre Eindrücke aus Cannes.
Aus Belgien und Nordfrankreich kommen seit einigen Jahren wenig idyllische und bittere 'Asso'-Komödien, die in ihrer Härte sich deutlich von den volkstümelnden deutschen Prollkomödien unterscheiden. Diskussion zum belgischen Film 'Die Beschissenheit der Dinge' von Felix van Groeningen.
Es diskutieren: Andreas Reimann, Birgit Huber,
Katahrina Hetze, Alma Schlingensiepen - Alexander Sancho Rauschel (Moderation)
Der iranische Regisseur Rafi Pitts spricht im Interview (in englischer Sprache) mit Martin Koch bei der Berlinale 2010 über seinen Film 'Zeit des Zorns'.
Martin Koch spricht mit Timothy Simms vom Kommunalen kino Freiburg über die US-Independent Filme die dort von Mai-Juni 2010 in einer Reihe gezeigt werden.
Unter den hunderten von Filmfestspielen weltweit gibt es gerade mal 12 sogenannte A-Festivals. A-Festivals sind Festivals mit internationalem Wettbewerb. Unter diesen 12 wichtigsten Festivals weltweit, haben die Filmfestspiele von Cannes noch einmal eine Sonderrolle. In der Filmszene gelten sie als die wichtigsten Festspiele überhaupt. Jedes Jahr im Mai versammelt sich an der französischen Côte d'Azur alles, was in der Filmbranche Rang und Namen hat. RDL-Korrespondentin Angelique erzählt uns in einem Ausblick, worauf sich das Publikum in diesem Jahr freuen darf. Anhören (Länge: 6.01 min) Download
Das filmische Quartett zu 'The Exploding Girl' von Bradley Rust
Grey.
Ein neuer Hipster Begriff geistert durch die Kinowelt: Mumblecore - eine
Kreation aus Mumble - murmeln - und Hardcore. Hinter dem Label steckt
eine neue Welle von US-Independentfilmen, die sich mit
Beziehungsproblemen zwischen Twenty-Somethings beschäftigen, mit
improvierten Teilen arbeiten, mit Ultra-Low-Budget und oft auch mit
Laiendarstellern. Ein Kino der unausgesprochenen Möglichkeiten: Statt
messerscharfen Dialogen murmeln und nuscheln orientierungslose Twens
alltägliches Zeug miteinander.